Meet a room for queer LGBTAQ+ people

Eine neue junge queer Gruppe hat sich in Lörrach gegründet und sucht nun nach einer Möglichkeit zum Treffen. Die LöGBTQ+ hat sich zum ersten Mal getroffen. Jung und queer, die einigt die Jugendliche, die sich einmal im Monat treffen.

Wir wurden als Stadtjugendring Lörrach e. V. angefragt, ob wir nicht bei der Suche mithelfen können.

“Das tun wir gerne.” versicherte Daniele Cipriano, Vorsitzender des Stadtjugendring Lörrach e. V. und hat gleich die Mitgliedervereine um Hilfe gebeten.

Es handelt sich um die LöGBTQ+, dabei handelt es sich um junge queere Menschen, die sich zusammen schließen wollten und auch zusammen geschlossen haben.

Hier in Lörrach gab es bisher lange Zeit nichts für junge queere Menschen, oder allgemein für die LGBTIQA+Community.

Das erste Treffen fand im Cafè Irrlicht in Schopfheim statt.

Obwohl der Instagram-Account seit drei Wochen besteht, ist die Follower-Anzahl bereits über 150 Personen angestiegen. Sprich, das Interesse ist da.

Hier ist der Instagram-Account: https://www.instagram.com/lgbtq.treff.loerrach/

Dieser Artikel in der Oberbadischen vermittelt den ersten Eindruck der Gruppe:

https://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.kreis-loerrach-gegen-gesellschaftlichen-stillstand.c3092241-9699-4264-9ae4-1be941e3d42b.html

Herz aus Farben des Regenbogen.
Bild von Alexandra_Koch auf Pixabay / CC0

Warum brauchen Sie einen Raum?

Die Gruppe soll ein Zufluchtsort für queere Menschen sein, ein sicherer Schutzraum für Menschen der queeren Community.

Warum nicht einfach in eine Bar oder in einem Cafè gehen?

Die Teilnehmde dieser Initiative sind recht jung, die meisten noch nicht mal volljährig.

In einer Bar muss man Geld mitnehmen und man ist gezwungen Getränke zu konsumieren.

Darüber hinaus bietet eine Bar oder ein Cafè nicht den Schutzraum, den man möchte.

Jugendliche, die sich nicht sicher fühlen, werden nicht einem vollem Cafè sich setzen. Die Angst, dass jemand am Nebentisch vom Gespräch mitschnappt ist zu groß.

Das ist für uns erwachsene gestandene Personen nicht schlimm. Aber versetzt euch mal in die Lage dieser Jugendlichen.

Solltet ihr einen Raum zur Verfügung haben und euch vorstellen, dass ihr diesen der Gruppe zur Verfügung stellen könntet, so schreibt uns.

Wie oft benötigen Sie einen Raum?

Die Treffen finden einmal im Monat statt, also im besten Fall an einem Tag im Monat.

Wie soll der Raum aussehen?

Naja, am besten nicht wie ein Konferenzraum, wo man Vorstandssitzungen abhält, sondern tatsächlich

in etwa wie ein Jugendraum oder Jugendtreff. Wo man gesellig miteinander Zeit verbringen kann.

Einladung zur Delegiertenversammlung (Jahreshauptversammlung) 23.11.2021 19:30 Uhr

Herzliche Einladung zur Delegiertenversammlung des Stadtjugendring Lörrach e.V. an alle Mitgliedsvereine, -organsiationen und -verbände.

WAS? Ordentliche Delegiertenversammlung mit Vorstandswahlen

WANN? am 23.11.2021 um 19.30 Uhr

WO? im Keller der Narrengilde Lörrach, Bahnhofstrasse 3, 79539 Lörrach

Die Tagesordnung und weitere Einzelheiten, bitte beachtet hierzu unser Hygienekonzept (Einlass nur mit 2G):

Um rege Teilnahme wird gebeten.

Mit freundlichen Grüßen

der Vorstand

Jugend in der Corona-Pandemie

Ein Beitrag zur Jugend in der Corona-Pandemie im Stadtbuch 2021 der Stadt Lörrach

In der Pandemie waren die Schulen geschlossen, die Kinder und Jugendlichen durften sich nicht mit Freunden treffen. Zu groß war die Angst vor einer Ansteckung mit SARS Cov 19. Die Devise seitens der Politik lautete: „Zuhause bleiben, Kontakte vermeiden.“ Und so blieb den Kindern und Jugendlichen einzig die Familie.

Wir wissen alle, wie belastend eine solche Situation für junge Menschen ist, vor allem, wenn diese mitten in ihrer Findungsphase stecken. Der Austausch mit den Eltern passiert auf einer anderen Ebene als mit Freunden oder der Bezugsperson im Verein.

Die Gewohnheit, sich mit anderen Jugendlichen im Verein zu treffen war plötzlich weg. Die Vereine mussten ihre Tätigkeit einstellen. Freizeiten konnten nicht mehr stattfinden. Das gleiche galt für Musikunterricht und Training. Der Gesang am Lagerfeuer bei den Pfadfinderinnen und Pfadfindern verstummte. Die Feuerwehrübung, auf die man sich gefreut hatte wurde verschoben und wieder verschoben. Niemand wusste, wie lange dies so gehen würde.

Zwischen ZOOM-Konferenzen und Musikvideos per Youtube

Die politischen Jugendverbände haben ihre Treffen rasch per ZOOM organisiert. Kein Ding, für junge Menschen, die mit dem Medium aufgewachsen sind. Politische Diskussionen konnte man also halbwegs virtuell ersetzen. Ganz anders aber die Erfahrungen für jene, die ihre Tätigkeiten nicht einfach digital erbringen konnten. Natürlich hat man auch dort versucht online nutzbare Angebote zu schaffen. Pfadfindergruppen haben ein Lied am Lagerfeuer per Video an alle Kinder und Jugendliche verschickt. In ZOOM-Konferenzen wurde miteinander gesungen. Alles wunderbare und kreative Versuche, die Pandemie etwas erträglicher zu gestalten. Doch was gefehlt hat und nicht ersetzt werden konnte war die direkte Gemeinschaft. Gemeinsames Singen, Basteln, Spielen und Musizieren. Austausch und Gemeinschaft mit anderen – das ist für Kinder und Jugendliche so immens wichtig. Nie ist das klarer geworden als in Zeiten der Pandemie.

Kinder und Jugendliche brauchen Spiel und Miteinander

Aus der Erlebnispädagogik wissen wir, dass Kinder spielen müssen. Die Kreativität wird dadurch gefördert. Junge Menschen erlernen im Miteinander soziale und emotionale Kompetenzen. Sie erleben eigene Grenzen, lernen Herausforderungen kennen und wachsen über sich hinaus. Dies führt dazu, dass ihr Selbstwertgefühl gestärkt wird, was wiederum eine Voraussetzung dafür ist, dass junge Menschen später Verantwortung übernehmen und tragen können.

Kindern und Jugendlichen wurde in der Pandemie ein hohes Maß an Solidarität abverlangt. Gleichzeitig sind gewohnte und essenzielle Strukturen in Gefahr geraten. Die Verantwortlichen in Vereinen und Verbänden kamen massiv an ihre Grenzen. Wie kann man die eigenen Mitglieder motivieren und bei der Stange halten, wenn Vereinsaktivitäten nicht stattfinden können? Können sich Familien in einer auch wirtschaftlich schwierigen Situation mit Kurzarbeit eine Mitgliedschaft in einem Verein überhaupt noch leisten? Schaffen es die Vereine zu überleben, wenn Einnahmen wegbrechen, Ausgaben aber unvermindert weiterlaufen? Es gibt Hinweise darauf, dass die Vereine Mitglieder verloren haben. Es sieht aber danach aus, als ob alle Vereine die Pandemie überstehen werden – auch dank des Zusammenhalts und der Unterstützung, welche diese erfahren haben.

Nachholbedarf in Sachen Jugendarbeit, damit Jugendliche selbstbewusste und mündige Bürgerinnen und Bürger werden

Eine „Generation Corona“ sehen wir nicht – wohl aber einen Nachholbedarf in Sachen Jugendarbeit. Für die Zukunft muss man dieser viel Raum und Unterstützung bieten. Sie ist definitiv nicht der Ort, wo gespart werden sollte. Denn Jugendarbeit bedeutet nicht einfach nur einen Ausflug zu organisieren. Sie hat einen wesentlichen Anteil daran, dass die nächste Generation zu selbstbewussten und mündigen Bürgerinnen und Bürgern heranwachsen kann.

Vorsitzender des Stadtjugendring Lörrach e. V.

Delegiertenversammlung 2020

Herzliche Einladung zur DV des Stadtjugendring Lörrach e.V. an alle Mitgliedsvereine, -organsiationen und -verbände.

WAS? Ordentliche Delegiertenversammlung mit Vorstandswahlen

WANN? am 24.03.20 um 19.30 Uhr

WO? im Keller der Narrengilde Lörrach, Bahnhofstrasse 3, 79539 Lörrach

Die Tagesordnung und weitere Einzelheiten bitte der Mail an die Delegierten und Kontaktpersonen entnehmen. Um rege Teilnahme wird gebeten.

Mit freundlichen Grüßen

der Vorstand